Sternwarte Wasserberg

 

Hintergrundwissen & Details

Wer ein paar mehr Informationen, Hintergrundwissen oder Details zu den von mir fotografierten Objekten haben möchte, kann sich hier gerne weiter aufschlauen. Die meisten Informationen habe ich dazu der deutschsprachigen Wikipedia entnommen.

Zudem habe ich hier alle Aufnahmen nochmal ohne abgeschnittene Bildränder  hinterlegt. Oftmals lässt sich so noch ein ganz anderer Eindruck vom Objekt und seiner direkten Umgebung gewinnen.


23. September 2018, 23:26

Simeis 57 / DWB 111 - Propellernebel (SHO)

Der Propellernebel (Simeis 57, bzw. DWB 111) ist für Astrofotografen wegen seiner spektakulären Form ein ziemlich lohnendes Ziel. Katalogisiert wurde er in den 50iger Jahren in der Ukraine, als 57. Objekt in einem Katalog mit 306 HII-Regionen am Simeiz Observatory. Der Propellernebel wird oft fälschlicherweise als DWB 111 bezeichnet, jedoch identifiziert DWB 111 nur den südlichen Arm des Propellers, während der nördliche Arm die Bezeichnung DWB 119 trägt.

Der Propellernebel liegt in der Nähe von Gamma Cygni in Richtung Nordosten. Wie viele Emissionsnebel im Cygnus, ist der Propellernebel Teil der riesigen molekularen Wolke Cygnus X, die in etwa 4.600 Lichtjahren Entfernung liegt. Es gibt eine viel näher liegende, dunkle Molekülwolke in einer Entfernung von etwa 300 Lichtjahren, die so genannte Cygnus Rift Dunkelwolke. Der Cygnus Rift kann mit dem bloßen Auge unter dunklen Himmel beobachtetet werden, es ist der dunkle Streifen der die Milchstraße im Schwan in zwei Teile teilt. Sie erstreckt sich vom Cygnus bis zum Schützen. Die enorme Mengen an Staub und Plasma des Cygnus Rift absorbiert das meiste Licht von den dahinterliegenden Sternen und den anderen Objekten in dieser Gegend.

Leider wissen wir recht wenig über Simeis 57, auch seine Entfernung ist noch unbestimmt. Die Masse der Wolke ist nach Schätzung etwas weniger als 50 Sonnenmassen.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Imaging Star 65/420 Quadruplet Astrograph
Brennweite: 420 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 15 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 27 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 16 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 14,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

20180719_DWB111_SHO_RGB_v04.jpg

Redakteur




20. September 2018, 22:23

vdB 126 - Reflexionsnebel (LRGB)

vdB 126 ist ein blauer Reflexionsnebel im Sternbild Vulpecula, umgeben von zahlreichen Dunkel-Nebeln. Das Gas und der Staub im Nebel reflektieren das Licht von HD 182918, einem blauen Hauptreihenstern, dessen scheinbare Helligkeit 8,7 beträgt - Entfernung: 2.720 Lichtjahre.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Imaging Star 65/420 Quadruplet Astrograph
Brennweite: 420 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B und L-2

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 64 x 600 Sekunden (Binning 1x1)

Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 13,7 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180714_vdB126_LRGB_v02_crop.jpg

Redakteur




20. September 2018, 22:04

M20 - Trifidnebel (HaLRGB)

Der Trifidnebel (auch als Messier 20 oder NGC 6514 bezeichnet) ist ein Emissions- und Reflexionsnebel im Sternbild Schütze. Der Name stammt von dem lateinischen Wort trifidus „dreigeteilt, dreigespalten“, da eine dunkle Staubwolke (Barnard 85) den Nebel dreiteilt.

Der Trifidnebel ist ein Ort der Sternentstehung (H-II-Gebiet) mit einer scheinbaren Helligkeit von +9,0 mag und einer Flächenausdehnung von 28' × 28'. Die Ionisation des Hauptnebels erfolgt durch den heißen Stern HD 164492, der zum O7-Typ gehört. Im Inneren des Nebels verstecken sich noch einige, nur im Infraroten sichtbare massereiche Protosterne. Die Entfernung des Trifidnebels von der Erde beträgt etwa 5.200 Lichtjahre. Wegen seiner südlichen Position ist der Nebel in Mitteleuropa nicht besonders gut zu beobachten. Auf der Detailaufnahme sind Jets sichtbar, wie sie sich bei der Sternentstehung entwickeln.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 10 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 25 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 14 x 600 Sekunden (Binning 1x1)

Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 6,9 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180702_M20_HaLRGB_v02.jpg

Redakteur




20. September 2018, 21:58

M8 - Lagunennebel (SHO)

Der Lagunennebel (auch mit Messier 8 oder NGC 6523 bezeichnet) ist eine Struktur aus Emissions- und Reflexionsnebel mit einer Helligkeit von +6,0 mag und einer Winkelausdehnung von 90' × 40' im Sternbild Schütze. Er ist etwa 5.200 Lichtjahre von der Sonne entfernt und hat eine Ausdehnung von 55 mal 20 Lichtjahren.

Der Lagunennebel ist ein großes Sternentstehungsgebiet und enthält mehrere dunkle protostellare Wolken, so genannte Globulen, deren Durchmesser bei etwa 10.000 AE liegen. Im optisch hellsten Teil des Nebels befindet sich eine Region, die wegen ihres Aussehens Stundenglasnebel genannt wird (nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls Stundenglasnebel genannten planetarischen Nebel MyCn 18). Im Zentrum des Nebels befindet sich der junge offene Sternhaufen NGC 6530, der aus dem Material des Nebels entstanden ist und ihn jetzt zum Leuchten bringt.

Der Lagunennebel ist der zweithellste in Mitteleuropa sichtbare Gasnebel und ein leicht aufzufindendes Feldstecherobjekt.

Der Nebel wurde 1654 von Giovanni Battista Hodierna entdeckt und im Jahr 1680 unabhängig von John Flamsteed wiederentdeckt, dem auch die Entdeckung des darin liegenden offenen Sternhaufens NGC 6530 zugeschrieben wird. 1746 wurde er dann von Jean-Philippe de Chéseaux und 1747 von Guillaume Le Gentil beschrieben. Wilhelm Herschels Beobachtungen im Jahr 1784 führten zu weiteren Katalogisierungen; der südlichste Teil unter NGC 6526, der irreguläre östliche Teil unter NGC 6533.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 12 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 21 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 12 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 7,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180629_M8_SHO_RGB_v03.jpg

Redakteur




20. September 2018, 21:48

M17 - Omeganebel (SHO)

Der Omeganebel (auch mit Messier 17 oder NGC 6618 bezeichnet, selten auch Schwanennebel oder Hufeisennebel) ist ein Emissionsnebel im Nordteil des Sternbilds Schütze. Er besitzt eine scheinbare Helligkeit von +6,00 mag und einen Durchmesser von 11′.

Er wird durch die Strahlung der im Inneren liegenden jungen Sterne zum Leuchten angeregt und leuchtet in einem roten bis rosa Farbton. Er liegt im Sagittarius-Arm der Milchstraße, einem sehr nebelreichen Sternentstehungsgebiet, und erstreckt sich im sichtbaren Bereich über 15 Lichtjahre. Die Materieansammlung dagegen erstreckt sich wesentlich weiter über einen Durchmesser von 40 Lichtjahren. Es entstehen immer noch Sterne in diesem H-II-Gebiet, was auch die 35 jungen Sterne zeigen, die als offene Sternhaufen im Nebel verborgen sind. Der Nebel umfasst etwa 800 Sonnenmassen. M17 kann leicht am Himmel gefunden werden und befindet sich in der Nähe des Adlernebels (M16).

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 14 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 21 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 9 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 16 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 9,2 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180626_M17_SHO_RGB_v01.jpg

Redakteur




16. August 2018, 23:37

M16 - Adlernebel (SHO)

Der Adlernebel oder IC 4703 ist ein Nebel in Verbindung mit einem offenen Sternhaufen. Der offene Sternhaufen trägt im Messier-Katalog die Bezeichnung M16 bzw. im NGC die Nummer NGC 6611. In vielen Katalogen werden Nebel und Sternhaufen gleichbedeutend aufgeführt, so dass die Messier-Katalog-Bezeichnung meist auch für den Nebel verwendet wird. Er befindet sich im Sternbild Schlange.

Der Adlernebel ist von der Sonne etwa 7.000 Lichtjahre entfernt. Er weist eine scheinbare Helligkeit von 6,4m auf. Der Adlernebel ist ein Emissionsnebel (Typ H II), aus dem sich ein offener Sternhaufen bildet. Er besteht hauptsächlich aus Wasserstoff, welcher sich auf Grund der geringen Temperatur zu Wasserstoffmolekülen zusammenschließen konnte. Der ca. 20 Lichtjahre große Nebel enthält Staubsäulen, die bis zu 9,5 Lichtjahre lang sind und an deren Spitze sich neue Sterne befinden, weshalb sie auch Pillars of Creation (Säulen der Schöpfung) getauft wurden. Die Undurchsichtigkeit des Nebels kommt durch Silikat und Kohlenstoffpartikel zustande. Das mittlere Alter der Sterne liegt bei etwa 800.000 Jahren. Einige Sterne sind sehr jung, das Alter der jüngsten Sterne wird auf 50.000 Jahre geschätzt.

Entdeckt wurde der offene Sternenhaufen von dem Schweizer Astronomen Jean-Philippe de Chéseaux während der Kartographierung von 21 Nebeln in den Jahren 1745 und 1746.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 17 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 27 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 16 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 10,0 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180620_M16_SHO_Hubble_v01.jpg

Redakteur




26. April 2018, 20:50

M97 - Eulennebel (Bicolor)

Der Eulennebel (auch als Messier 97 oder NGC 3587 bezeichnet) ist einer der etwa 1.600 planetarischen Nebel in unserer Milchstraße. Mit den Abmessungen 3,4' × 3,3' und einer scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag liegt er im Sternbild Großer Bär. Die vom Zentralstern ausgestoßene Hülle hat etwa 2 Lichtjahre Durchmesser und dehnt sich mit etwa 40 km/s im Weltraum aus.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: GSO 8" RC
Brennweite: 1.200 mm
Reducer: Astro-Physics CCDT67
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme HO (H-Alpha, OIII):
Einzelbilder H-Alpha: 17 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 13 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 7,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180405_M97_Bicolor_v03.jpg

Redakteur




28. Februar 2018, 16:10

IC 410 - Kaulquappennebel (SHO)

Der staubhaltige Emissionsnebel IC 410 ist etwa 12.000 Lichtjahre entfernt und liegt im nördlichen Sternbild Fuhrmann. Die Wolke aus leuchtendem Gas hat einen Durchmesser von mehr als 100 Lichtjahren und wird von Sternwinden und der Strahlung des eingebetteten offenen Sternhaufens NGC 1893 geformt.

Helle Haufensterne, die vor nur 4 Millionen Jahren in der interstellaren Wolke gebildet wurden, sind unmittelbar unter der markanten dunklen Staubwolke in der Bildmitte zu sehen. Bemerkenswert sind zwei relativ dichte Materieströme in der 7-Uhr-Position, die sich von der Zentralregion des Nebels wegschlängeln. Diese kosmischen Kaulquappengebilde, mögliche Schauplätze von Sternbildung, sind etwa 10 Lichtjahre lang.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 11 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 6,8 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180217_IC410_SHO_Hubble_v01_crop.jpg

Redakteur




15. Februar 2018, 22:32

NGC 2264 - Konusnebel (SHO)

NGC 2264 beschreibt ein Gebiet, das aus einem Teil eines H-II-Gebiets (mit einer davor liegenden Dunkelwolke, dem Konusnebel), einem Sternhaufen (dem Weihnachtsbaum-Sternhaufen) und dem diffusen Nebel dazwischen besteht. Es befindet sich in etwa 2.500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn und hat die Abmessungen 20,0' × 20,0' und eine scheinbare Helligkeit von 4,1 mag.

Oft werden die Einzelkomponenten falsch bezeichnet. So z. B. die H-II-Region alleine als NGC 2264. Der New General Catalogue jedoch bezeichnet die Gesamtheit aus H-II-Gebiet, offenem Sternhaufen und diffusem Nebel mit der Nummer 2264.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 13 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 7,2 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180208_NGC2264_SHO_RGB_v01.jpg

Redakteur




15. Februar 2018, 22:30

NGC 2174 - Affenkopfnebel (SHO)

NGC 2174 ist ein H-II-Emissionsnebel im Sternbild Orion, der etwa 6.400 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. NGC 2174 wurde am 6. Februar 1877 vom französischen Astronomen Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt.

Die Größe des Nebels beträgt circa 40 Bogenminuten. Der Durchmesser beträgt 75 Lichtjahre. Er wird auch Affenkopfnebel genannt, weil er dem Kopf eines Makaken ähnlich sieht.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 10 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 6,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180207_NGC2174_SHO_Hubble_v01.jpg

Redakteur



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