Sternwarte Wasserberg

 

Hintergrundwissen & Details

Wer ein paar mehr Informationen, Hintergrundwissen oder Details zu den von mir fotografierten Objekten haben möchte, kann sich hier gerne weiter aufschlauen. Die meisten Informationen habe ich dazu der deutschsprachigen Wikipedia entnommen.

Zudem habe ich hier alle Aufnahmen nochmal ohne abgeschnittene Bildränder  hinterlegt. Oftmals lässt sich so noch ein ganz anderer Eindruck vom Objekt und seiner direkten Umgebung gewinnen.


05. Mai 2018, 00:25

M106 - Splendid Galaxy (HaLRGB)

Messier 106 oder NGC 4258 ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 18′,6 × 7′,2 und der scheinbaren Helligkeit von 8,3 mag im Sternbild Canes Venatici.

M106 ist eine Galaxie, der in der Hubble-Sequenz der Typ Sbp zugewiesen wird, wobei das p für engl.: peculiar, d. h. eigentümlich steht. Manche Autoren geben den Typ auch mit SABbc an, also zwischen normaler Spirale und Balken-Spirale. Mit einer Entfernung von etwa 24 Millionen Lichtjahren liegt die Galaxie in der Umgebung mehrerer Galaxiengruppen, als deren Mitglied die Galaxie je nach Autor gelistet wird, zum Beispiel die Ursa-Major-Gruppe, die Coma-Sculptor-Gruppe, die Canes-Venatici-I-Gruppe oder die Canes-Venatici-II-Gruppe. Die Galaxie hat einen Durchmesser von etwa 135.000 Lichtjahren.

Der Kern der Galaxie ist aktiv und als Radioquelle seit den 1950er Jahren bekannt. 1995 beschrieben Brent Tully et al., dass das Zentrum einen Jet ausstößt, der in Zusammenhang mit dem im selben Jahr entdeckten massiven zentralen Objekt dieser Galaxie stehen sollte. Dieses Zentralobjekt ist vermutlich ein Schwarzes Loch von knapp 40 Millionen Sonnenmassen.

Die beiden Spiralarme sind durch große Mengen an jungen, massereichen Sternen gekennzeichnet, die in einem bläulichen Licht leuchten. Die Galaxie durchläuft derzeit einen sogenannten »Starburst«, bei dem die Sternentstehungsrate stark erhöht ist.

M106 wurde im Juli 1781 von Pierre Méchain entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 34 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 9,7 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180416_M106_HaLRGB_v02.jpg

Redakteur




05. Mai 2018, 00:21

NGC 4038 - Antennengalaxie (HaLRGB)

Die Antennen-Galaxien bilden ein Paar stark miteinander wechselwirkender Galaxien im Sternbild Rabe. Das Paar besteht aus den beiden, etwa 70 Mio. Lichtjahre entfernten Galaxien NGC 4038 und NGC 4039.

NGC 4038 hat eine Flächenausdehnung von 5,2' x 3,1' und eine scheinbare Helligkeit von +10,30 mag. NGC 4039 hat eine Flächenausdehnung von 3,1' x 1,6' und eine scheinbare Helligkeit von +10,40 mag.

Durch die Verschmelzung der beiden Galaxien wird insbesondere das interstellare Gas verdichtet und Sternentstehung induziert. Die dabei gebildeten Sternentstehungsgebiete bzw. die dazugehörenden Emissionsnebel sind als helle Knoten in den Spiralarmen sichtbar. Die Antennen-Galaxien wurden am 7. Februar 1785 von William Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300 & Canon EOS 700D(a)
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2, Hutech IDAS LPS D1

Einzelbilder RGB: je 8 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 71 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Einzelbilder RGB: 36 x 300 Sekunden (ISO 400)
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias
Aufnahmedauer: 10,9 Stunden

_20180418_NGC4038_HaLRGB_v01_crop.jpg

Redakteur




05. Mai 2018, 00:17

NGC 4490 - Cocoon Galaxy (HaLRGB)

NGC 4490 ist die Bezeichnung für eine Balkenspiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde. NGC 4490 hat eine Winkelausdehnung von 6,3′ × 3,1′ und eine scheinbare Helligkeit von +9,5 mag. Sie bildet mit NGC 4485 ein wechselwirkendes Galaxienpaar. In NGC 4490 wurden die Supernovae SN 1982F und SN 2008ax beobachtet.

Die Galaxie wurde am 14. Januar 1788 von dem deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300 & Canon EOS 700D(a)
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2, Hutech IDAS LPS D1

Einzelbilder RGB: je 6 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 29 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Einzelbilder RGB: 29 x 300 Sekunden (ISO 400)
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias
Aufnahmedauer: 8,8 Stunden

_20180418_NGC4490_HaLRGB_v01.jpg

Redakteur




26. April 2018, 20:56

M63 - Sonnenblumengalaxie (HaLRGB)

Messier 63 (auch als NGC 5055 bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 12,6′ × 7,2′ und der scheinbaren Helligkeit von 8,5 mag im Sternbild Jagdhunde. Das auch Sonnenblumengalaxie genannte Objekt ist vom Sonnensystem etwa 24 Millionen Lichtjahre entfernt und besitzt einen Durchmesser von 50.000 Lichtjahren. Ungewöhnlich und namensgebend sind die vielen, in der Spitzer-Aufnahme besonders gut sichtbaren, knötchenartigen Verdichtungen in ihren Spiralarmen, es handelt sich dabei um Sternentstehungsgebiete und leuchtende Gaswolken.

In sehr langbelichteten Aufnahmen wird ein Sternstrom in Form eines 14 Bogenminuten herausreichenden, nur 1,6 Bogenminuten breiten Bogens sichtbar. Eine detaillierte Studie von Taylor S. Chonis u. a. kommt zu dem Schluss, dass hier eine Zwerggalaxie mit rund 100 Millionen Sonnenmassen verschluckt wurde. Dabei erzeugte die Gezeitenwechselwirkung beim Zerreißen auch den heute noch sichtbaren, weiten Sternenstrom.

Interessant ist auch die sich über rund 1.000 Lichtjahre erstreckende sehr helle Zentralregion von M63. Sie umgibt einen aktiven Kern und übertrifft ihre Umgebungshelligkeit um das Sechsfache, im H-Alpha Licht sogar um das 25-Fache. Die hier gemessenen Rotationsgeschwindigkeiten lassen auf ein zentrales Schwarzes Loch von knapp einer Milliarde Sonnenmassen schließen.

Das Objekt wurde am 14. Juni 1779 von Pierre Méchain entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen & GSO 8" RC
Brennweite: 800 mm & 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 50 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 12,3 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180407_M63_HaLRGB_v02.jpg

Redakteur




28. Februar 2018, 16:03

IC 342 - The Hidden Galaxy (HaLRGB)

IC 342 ist eine Balken-Spiralgalaxie vom Hubble-Typ SAB(rs)cd im Sternbild Giraffe am Nordsternhimmel. Sie ist rund 11 Millionen Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 60.000 Lichtjahren.

Die Galaxie befindet sich in der Nähe des galaktischen Äquators, wo Staubschleier es schwierig für die Amateur- und Profi-Astronomen machen, das Objekt zu beobachten. IC 342 ist eine der beiden hellsten Galaxien in der Maffei-Galaxiengruppe, der Galaxiengruppe, die der Lokalen Gruppe am nächsten liegt.

Im Zentrum von IC 342 wurden mit Hilfe des Very Large Array Wolken aus heißem (412 Kelvin) Ammoniakgas nachgewiesen. Weiterhin wurde in der Galaxie Siliziummonoxid entdeckt.

Die Galaxie wurde 1895 durch William Frederick Denning entdeckt. Edwin Hubble nahm anfangs an, sie gehöre zur Lokalen Gruppe, was sich später als falsch herausstellte. Das „IC“ im Namen steht für den Index-Katalog, einen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlichten astronomischen Katalog von galaktischen Nebeln, Sternhaufen und Galaxien.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Lacerta 8" Newton ohne Namen
Brennweite: 800 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 16 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 33 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 12 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 12,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

_20180212_IC342_HaLRGB_v03.jpg

Redakteur




20. November 2017, 22:45

M31 - Andromeda (HaLRGB)

Die Andromedagalaxie, auch Andromedanebel oder Großer Andromedanebel, ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sb. Sie ist im Messier-Katalog als M31 und im New General Catalogue als NGC 224 verzeichnet. Am Sternenhimmel steht sie im Sternbild Andromeda, nach dem sie benannt ist. In klaren Nächten kann die Andromedagalaxie von einem dunklen Standort aus mit bloßem Auge gesehen werden. Sie ist das fernste Objekt, das regelmäßig mit bloßem Auge gesehen werden kann.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Imaging Star 65/420 Quadruplet Astrograph
Brennweite: 420 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 6 x 600 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 16 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 8 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 7,7 Stunden
Korrekturbilder: 15 Flats, 50 Darkflats, 50 Darks, 200 Bias

_20171117_M31_HaLRGB.jpg

Redakteur




23. September 2017, 01:45

M31 - Andromeda

Die Andromedagalaxie, auch Andromedanebel oder Großer Andromedanebel, ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sb. Sie ist im Messier-Katalog als M31 und im New General Catalogue als NGC 224 verzeichnet. Am Sternenhimmel steht sie im Sternbild Andromeda, nach dem sie benannt ist. In klaren Nächten kann die Andromedagalaxie von einem dunklen Standort aus mit bloßem Auge gesehen werden. Sie ist das fernste Objekt, das regelmäßig mit bloßem Auge gesehen werden kann.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: Imaging Star 65/420 Quadruplet Astrograph
Brennweite: 420 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B und L-2

Einzelbilder RGB: je 6 x 600 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 16 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 5,7 Stunden
Korrekturbilder: 15 Flats, 50 Darkflats, 50 Darks, 200 Bias

_20170921_M31.jpg

Redakteur




03. September 2017, 22:41

NGC 6946 - Feuerwerksgalaxie

NGC 6946 oder auch Feuerwerksgalaxie ist die Bezeichnung einer Spiralgalaxie im Sternbild Cepheus an der Grenze zum Sternbild Cygnus. NGC 6946 hat eine Winkelausdehnung von 11,5′ × 9,8′ und eine scheinbare Helligkeit von 9,0 mag. Die Galaxie liegt nahe unserer galaktischen Ebene, daher wird das Licht, das von NGC 6946 zu uns kommt, durch Gas und Staub aus unserer Galaxie stark abgedunkelt. Dies erschwert die Beobachtung dieser Galaxie und ihrer Mitglieder und besonders auch die Bestimmung ihrer Entfernung. Eine im Jahre 1997 veröffentlichte Berechnung ergab eine fotometrische Distanz von 6,4 Megaparsec (21 Mio. Lichtjahren). Andere Messungen ergaben Werte zwischen 4,1 und 10,5 Megaparsec. NGC 6946 führt die Statistik der Supernovahäufigkeiten in den letzten hundert Jahren mit einer Anzahl von zehn an.

NGC 6946 wurde am 9. September 1798 vom deutsch-britischen Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: GSO 8" RC
Brennweite: 1.624 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B und L-2

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 2x2)
Einzelbilder Luminanz: 12 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 5,0 Stunden
Korrekturbilder: 15 Flats, 50 Darkflats, 50 Darks, 200 Bias

_20170828_NGC6946.jpg

Redakteur




03. Juni 2017, 02:03

NGC 3718 & NGC 3729

NGC 3718 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBa/P und liegt im Sternbild Großer Bär. Die Galaxie hat eine Winkelausdehnung von 8,1' × 4,0' und eine scheinbare Helligkeit von +10,6 mag.

NGC 3729 ist ebenfalls eine Balkenspiralgalaxie vom Typ SBa/P im Großen Bär. Die Galaxie hat eine Winkelausdehnung von 2,8' × 1,9' und eine scheinbare Helligkeit von +11,0 mag. Beide Galaxien wurden am 12. April 1789 von William Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: GSO 8" RC
Brennweite: 1.624 mm
Kamera: Canon EOS 700D(a)
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: n/a

Einzelbilder: 103 x 300 Sekunden bei ISO 1.600
Aufnahmedauer: 8,58 Stunden
Korrekturbilder: 40 Flats, 40 Darkflats, 40 Bias, 16 Darks

_20170525_NGC3718_NGC3729_v02_RGB.jpg

Redakteur




02. Mai 2017, 10:33

M64 - Black Eye Galaxie

Messier 64 (auch als NGC 4826 und Black Eye Galaxie bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 10′,0 × 5′,4 und der scheinbaren Helligkeit von 8,5 mag im Sternbild Coma Berenices. Sie besitzt eine große ovale Dunkelwolke nördlich des Kerns mit einer Ausdehnung von etwa 8.000 Lichtjahren und einer Größe von 9,2 × 4,6 Bogenminuten, die wahrscheinlich durch Verschmelzung mit einer kleinen, sehr staubreichen Galaxie vor rund einer Milliarde Jahren entstanden ist.

M64 wurde am 23. März 1779 von dem britischen Astronomen Edward Pigott in Wales entdeckt, der seine Beobachtung allerdings erst zwei Jahre später publizierte. Dadurch wurde zuerst Johann Elert Bode als Entdecker angesehen, welcher diese unabhängig von Pigott 12 Tage später entdeckte. In den Messier-Katalog wurde sie ein Jahr später aufgenommen.

William Herschel bemerkte als erster den dunklen Fleck nördlich des Kerns, der der Galaxie später den Namen "Black Eye" einbrachte, als Herschel die Galaxie dem britischen Physiker Charles Blagden zeigte, welcher sie mit einem schwarzen Auge verglich.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ6-R
Aufnahmeoptik: GSO 8" RC
Brennweite: 1.624 mm
Kamera: Canon EOS 700D(a)
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Hutech IDAS LPS-D1

Einzelbilder: 21 x 600 Sekunden bei ISO 1.600
Aufnahmedauer: 3,50 Stunden
Korrekturbilder: 40 Flats, 40 Darkflats, 40 Bias, 8 Darks

_20170429_M64.jpg

Redakteur



Seite 1 von 2

 

 

Die aktuellsten Aufnahmen...

 

M106 - Splendid Galaxy (HaLRGB)
M106 - Splendid Galaxy

 

NGC 4038 - Antennengalaxie (HaLRGB)
NGC 4038 - Antennengalaxie

 

NGC 4490 - Cocoon Galaxy (HaLRGB)
NGC 4490 - Cocoon Galaxy

 

M63 - Sonnenblumengalaxie (HaLRGB)
M63 - Sonnenblumengalaxie

 

M97 - Eulennebel (Bicolor)
M97 - Eulennebel