Sternwarte Wasserberg

 

Hintergrundwissen & Details

Wer ein paar mehr Informationen, Hintergrundwissen oder Details zu den von mir fotografierten Objekten haben möchte, kann sich hier gerne weiter aufschlauen. Die meisten Informationen habe ich dazu der deutschsprachigen Wikipedia entnommen.

Zudem habe ich hier viele Aufnahmen nochmal ohne abgeschnittene Bildränder hinterlegt. Oftmals lässt sich so noch ein ganz anderer Eindruck vom Objekt und seiner direkten Umgebung gewinnen.


15. April 2019, 12:25

IC 1795 - Fischkopfnebel (SHO)

IC 1795 ist eine Sternbildungsregion, bestehend aus leuchtenden Gaswolken und undurchsichtigen Staubwolke im Sternbild Kassiopeia. Der auch als NGC 896 katalogisierte Nebel befindet sich unweit des berühmten Doppelsternhaufens im Perseus und steht als Teil eines riesigen Sternbildungskomplexes am Rand von IC1805, dem Herznebel. Dieser befindet sich im Perseus- Spiralarm unserer Galaxie, der Milchstraße in einer Entfernung von ca. 6.000 Lichtjahren.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 25 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 26 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 25 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 19,0 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




15. April 2019, 12:15

NGC 2359 - Thors Helm (Bicolor)

NGC 2359, auch bekannt als Entennebel und Thors Helm, ist ein Wolf-Rayet-Ringnebel (eine spezielle Art von Emissionsnebel) im Sternbild Großer Hund. NGC 2359 hat eine scheinbare Helligkeit von +11,45 mag und eine Winkelausdehnung von 10′ × 5′. Er ist rund 15.000 Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 20 Lichtjahren. Er dehnt sich immer noch mit 26 Kilometer pro Sekunde aus. Die Masse der Blase wird auf 70 bis 140 Sonnenmassen geschätzt.

Dieser Emissionsnebel wird im Gegensatz zu den meisten anderen nicht durch O-Sterne (wie z. B. der Orionnebel) oder weiße Zwerge (wie die planetarischen Nebel) zum Leuchten angeregt, sondern durch einen Wolf-Rayet-Stern: HD 56925 (WR 7, HIP 35378). Dieser 11,4 mag helle Stern befindet sich etwas westlich des Zentrums der Blase und hat eine Effektivtemperatur von ca. 50.000 Grad Celsius. Der Stern baut einen enormen Strahlungsdruck auf, der die äußeren Hüllen in den interstellaren Raum bläst. Die im Lauf der Zeit ausgestoßene und nach außen getriebene Materie formt eine Blase, welche die Stoßfront des Auswurfs markiert.

Spektralanalysen lassen vermuten, dass der blasenförmige Nebel vermutlich aus einem Gemisch besteht, dass der zentrale Wolf-Rayet-Stern bei einem früheren Auswurf verloren hat und aus dem umgebenden interstellaren Medium, das durch die Interaktion mit seinem starken Sternwind verwirbelt, verdichtet und ionisiert wird.

Entdeckt wurde das Objekt am 31. Januar 1785 von William Herschel. Guillaume Bigourdan entdeckte 1887 den nordwestlichen Ausläufer des Nebels, dieser trägt daher die eigenständige Bezeichnung IC 468. Hierbei handelt es sich um einen Knoten in NGC 2359.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme HO (H-Alpha, OIII):
Einzelbilder H-Alpha: 34 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 34 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 11,3 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 13:13

vdB 141 - Geisternebel (LRGB)

CB 230, auch als L1177 bzw. als deren Teil bezeichnet, ist eine Molekülwolke im westlichen Abschnitt des Sternbilds Cepheus. Sie gehört zur Cepheus Flare Region, einem großen Komplex von Molekülwolken in der Milchstraße. Die Wolke enthält an ihrem östlichen Rand eine Globule mit mehreren Infrarotquellen, bei denen es sich um Protosterne handelt, sowie einen zugehörigen Jet. Die Entfernung der Struktur ist unsicher; Schätzungen variieren zwischen rund 250 und 550 Parsec.

An die Globule schließt eine helle Region der Molekülwolke an, die einen Stern beinhaltet, der aufgrund seiner nebligen Erscheinung von Sidney van den Bergh im Jahr 1966 als Reflexionsnebel vdB 141 katalogisiert wurde. Weiter westlich sind säulenartige Strukturen zu finden, deren Aussehen an Gespenster erinnert.

Aufgrund dieser Formationen wird der Nebel gelegentlich mit Namen bedacht, wie beispielsweise „Spooky Nebula“, „The Ghosts of Cepheus“ oder ähnlichen.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B und L-2

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder Luminanz: 22 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder Luminanz: 38 x 600 Sekunden (Binning 1x1)

Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 11,2 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 13:08

NGC 7129 - Rosenknospennebel (HaLRGB)

NGC 7129 ist ein Reflexionsnebel im Sternbild Kepheus am Nordsternhimmel, der etwa 3.300 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er hat eine Ausdehnung von etwa zehn Lichtjahren. Ein offener Sternhaufen mit etwa 130 jungen Sternen, die jünger als eine Million Jahre sind, bringt NGC 7129 zum Leuchten.

Das Objekt wurde am 18. Oktober 1794 vom deutsch-britischen Astronomen William Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 20 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder Luminanz: 41 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 18 x 900 Sekunden (Binning 1x1)

Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 16,3 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 13:06

SH2-170 - Kleiner Rosettennebel (Bicolor mit RGB-Sternen)

Der kleine Rosettennebel (Sharpless 170) liegt im Perseus-Arm unserer Galaxie, etwa 7.500 Lichtjahre von der Erde entfernt. In seinem Zentrum befindet sich ein kleiner, junger Sternhaufen, Stock 18. Der helle Stern im Zentrum des Nebels ionisiert das umgebende Wasserstoffgas und lässt den Nebel glühen. Der Nebel hat etwa 2/3 des Durchmessers des Vollmondes.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Einzelbilder RGB: je 12 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 54 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 54 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 30,0 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 13:00

NGC 660 - Polarring Galaxie (HaLRGB)

NGC 660 ist eine Balkenspiralgalaxie im Sternbild Fische, die etwa 24 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. NGC 660 ist eine der wenigen Polarring-Galaxien. Sie wurde am 16. Oktober 1784 vom deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt.

2012 wurde bei Beobachtungen mit Radioteleskopen eine plötzlich erhöhte Aktivität gemessen. Neuere hochauflösende Beobachtungen zeigen eine neue, extrem helle Radioquelle innerhalb von NGC 660. Als Deutung kommt ein wachsendes supermassives Schwarzes Loch vermutlich mit einer Masse von 20 Millionen Sonnen in Betracht. Erstmals kann nun beobachtet werden, wie ein extrem massereiches Schwarzes Loch seine Aktivität entfaltet.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B, L-2 und H-Alpha

Einzelbilder RGB: je 12 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder Luminanz: 46 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 16 x 900 Sekunden (Binning 1x1)

Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 17,7 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 12:59

NGC 457 - Eulenhaufen (LRGB)

NGC 457 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia. NGC 457 hat einen Durchmesser von 13' und eine scheinbare Helligkeit von +6,4 mag. Damit zählt NGC 457 zu den hellsten Sternhaufen im Sternbild Cassiopeia und zu den hellsten offenen Sternhaufen, die nicht im Messier-Katalog aufgeführt sind.

Aufgrund seines Aussehens wird der Sternhaufen auch mit den Spitznamen Eulenhaufen oder ET-Haufen betitelt. Der hellste und dominierende Stern ist Phi Cassiopeiae, weswegen der Haufen gelegentlich auch als Phi-Cassiopeiae-Haufen bezeichnet wird. Zusammen mit Phi Cassiopeiae sticht HD 7902 deutlich hervor und die beiden Sterne bilden zusammen die "Augen" des Haufens.

Allerdings handelt es sich wahrscheinlich sowohl bei Phi Cassiopeiae als auch bei HD 7902 um Vordergrundsterne und nicht um tatsächliche Mitglieder des Sternhaufens. NGC 457 liegt im Perseus-Arm der Milchstraße, etwa 9.000 Lichtjahre von der Erde entfernt; die Ausdehnung des Sternhaufens wird auf ungefähr 30 Lichtjahre, sein Alter auf rund 20 Millionen Jahre geschätzt. NGC 457 wurde am 18. Oktober 1787 von Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher
Filter: Astronomik Deep-Sky R, G, B und L-2

Einzelbilder RGB: je 15 x 300 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder Luminanz: 37 x 300 Sekunden (Binning 1x1)

Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 6,8 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 12:53

Simeis 22 / SH2-188 - Delphinnebel (Bicolor)

Am Crimean Simeiz Observatorium haben Shajn und Hase im Jahre 1951 dieses Objekt im Rahmen ihrer Studien nebelartiger Objekte fotografiert. Sie hielten es zunächst für eine H II Region. In den sechziger bis Mitte der siebziger Jahren spekulierte man über die Natur des Objekts und vermutete einen Supernovarest.

Sharpless nahm das Objekt wegen seiner starken Rotemissionen in seinen Katalog auf (Sharpless 188). Radiountersuchungen in den späten siebziger Jahren kamen allerdings zu dem Entschluss, dass Simeis 22 keine Supernovarest sondern ein Planetarischer Nebel ist. Simeis 22 hat eine sehr hohe Flächenhelligkeit. Diese ist allerdings auch wieder recht unterschiedlich verteilt. So ist der sichelförmige Hauptteil des Nebels, der in OIII und NII sowie auf H-Alpha Aufnahmen fast gleichermaßen prominent ist, um den Faktor 30 heller als der Rest des Objekts.

Sehr tiefe H-Alpha Belichtungen zeigen Simeis 22 mit Halostrukturen als fast rundes Gebilde. Die filamentartige Struktur des Hauptteils des Nebels deutet auf Wechselwirkung mit interstellarer Materie hin.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme HO (H-Alpha, OIII):
Einzelbilder H-Alpha: 29 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 25 x 900 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 13,0 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 12:44

NGC 7293 - Helixnebel (Bicolor)

Der Helixnebel (auch NGC 7293 oder Auge Gottes) ist ein Planetarischer Nebel im Sternbild Wassermann mit einer Helligkeit von +6,30 mag und einem scheinbaren Durchmesser von 16.0' × 28.0'. Er wurde im Jahr 1823 von dem deutschen Astronomen Karl Ludwig Harding entdeckt.

Der Helixnebel ist mit einer Entfernung von ca. 650 Lichtjahren der nächste planetarische Nebel und damit der mit dem am größten projizierten Durchmesser (etwa halb so groß wie der projizierte Mond). Daher können in seiner Hülle auch Details der Gasstruktur aufgelöst werden.

Mit dem Hubble-Teleskop war es 1996 sogar erstmals möglich, Knoten in der Hülle aufzunehmen, die vorher unbekannt waren und neue Rückschlüsse auf die Entstehung planetarischer Nebel erlaubten. Sie warfen aber auch neue Fragen auf. So ist nicht klar, ob die Knoten-Keime während des Auswurfs der Hülle entstanden oder ob sie von Aktivität des Sterns vor dem Auswurf stammen. Auch ist umstritten, ob die Knoten hydrodynamische Strukturen sind (d. h. durch Instabilitäten erzeugt) oder ob sie durch Photoionisation des Gases durch den Weißen Zwerg im Zentrum entstehen.

Der Nebel wird auch als Auge Gottes bezeichnet, insbesondere seit nach der Veröffentlichung einer Hubble-Aufnahme des Nebels 2003 sich im Internet das Gerücht verbreitete, dass die Aufnahme des Nebels ein Ereignis zeigte, das nur alle 3000 Jahre auftrete.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme HO (H-Alpha, OIII):
Einzelbilder H-Alpha: 44 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 37 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 13,5 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur




24. Dezember 2018, 12:41

NGC 7635 - Blasennebel (SHO)

NGC 7635, auch Blasennebel (engl. Bubble Nebula) genannt, ist ein Emissionsnebel und eine HII-Region im Sternbild Kassiopeia, welcher etwa 7.100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er befindet sich in der Nähe des offenen Sternhaufens Messier 52.

Die Bezeichnung stammt von einer Sternwind-Blase, die durch den Sternwind eines O-Sterns mit der Bezeichnung BD +60 2522 (SAO 20575) entstanden ist. Der Stern stößt große Mengen an Gas aus, die sich mit rund 28 Kilometer pro Sekunde in die Umgebung ausbreiten. Dabei stoßen die expandierenden Gase auf die riesige umgebende Molekülwolke in dieser Region, die der Ausdehnung Widerstand entgegenbringt. Dadurch bildet sich eine Stoßwelle aus, welche die äußere Hülle der Gasblase bildet.

NGC 7635 wurde am 3. November 1787 vom deutsch-britischen Astronomen William Herschel entdeckt.

Für diese Aufnahme verwendete Ausrüstung:

Montierung: Skywatcher EQ8
Aufnahmeoptik: Lacerta 10" Newton ohne Namen
Brennweite: 1.200 mm
Kamera: Astrel Instruments AST8300
Guiding-Kamera: Lacerta MGEN an 9x50 Sucher

Schmalband Aufnahme SHO (SII, H-Alpha, OIII):
Einzelbilder SII: 36 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder H-Alpha: 56 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Einzelbilder OIII: 38 x 600 Sekunden (Binning 1x1)
Chiptemperatur: -20 Grad Celsius
Aufnahmedauer: 21,7 Stunden
Korrekturbilder: 10 Flats, 50 Darks, 200 Bias

Redakteur



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